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Am Samstag, den 03. August fuhren wir mit dem Zug nach Ingolstadt, unser erstes Ziel auf der Sommerfahrt. Nach mehrfachen Umsteigen erreichten wir schließlich mit der Bahn unseren Zeltplatz, der im Naherholungsgebiet „Am Auwaldsee“ liegt. Gemeinsam luden wir unser Zeltlagermaterial und unser Lebensmittelvorrat aus. Als nächstes ging es an unsere Bärenburg, denn zum ersten Mal sollte unser Stamm in einer großen Jurten/Kothenburg schlafen. Drei Stunden später hatten wir auch die letzte Kothe geknüpft und sie stand: Die Bärenburg. Eine Zeltkonstruktion aus fünf Kothen und einer Jurte. Jede Gruppe konnte in einer Kothe ihren Schlafplatz einrichten. Unser Wohnzimmer, die Jurte, machten wir mit Kerzenständern, unseren neuen Pfadfinderteppichen und reichlich viel Jurtenschmuck gemütlich.

Da es schon langsam Abend wurde, gingen die Gruppen an die Zubereitung ihres Essens, denn jede Gruppe musste für sich selber kochen und auch die Marmelade für das Frühstück am nächsten Morgen selbst zubereiten. Den Abend verbrachten wir mit einer Singerunde in der Jurte. Am nächsten Morgen waren alle Fahrtenteilnehmer reichlich verwundert über das Frühstück: Jede Gruppe bekam eine Brotmischung und sollte sich selber ihr Frühstück backen. Zum Glück gab es Mittags wieder Zentralverpflegung! Neben mehreren Workshops, den Ausbau unserer kleinen „Zeltstadt“ suchten wir den nahe gelegenen Auwaldsee auf bis ein Platzregen uns zum Rückzug zwang. Mitten in der Nacht vom Sonntag auf Montag mussten wir auch unsere große Zeltburg evakuieren, da die Regenfälle (die später dann auch zu den Überflutungen geführt haben) einfach zu groß waren.

Alle Wölflinge, Pfadfinder und Pfadfinderinnen wurden von den Rovern zum Teil geweckt und zum Teil schlafend in das kleine Pfadfinderhaus gebracht, welches sich auf dem Zeltplatz befand. Dort hatten wir dann die Möglichkeit auf dem Dachboden alle zu schlafen. Verrückterweise war diese Aktion, so dramatisch sie war, für alle Fahrtenteilnehmer spannend und im nachhinein recht lustig. Den Montag verbrachten wir in München. Zuerst besuchten wir die Bavaria Film Studios, um einen Einblick in die Filmproduktion zu ergattern. Besonders begeistert waren wir von der Stuntshow. Den Nachmittag verbrachten wir in München. Während die eine Gruppe sich aufmachte den Englischen Garten zu suchen (und ihn auch nach 3 Stunden endlich fand) stöberten Andere in den Geschäften der Stadt herum oder machten eine lange Pause auf einem Spielplatz. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in der Jurte.

Der nächste Tag war ein Workshoptag. Verschiedene Workshops rund um die Pfadfinderei wurden angeboten. Am Nachmittag bauten wir die Zelte ab und bereiteten uns auf unseren letzten Abend auf dem Zeltplatz und die damit verbundene Halstuchverleihung vor. Am nächsten Morgen ging es für den Großteil der Fahrtenteilnehmer mit dem Zug nach Treuchtlingen. Zwei Tage fuhren wir auf der Altmühl Kanu, rutschten Bootsrutschen herunter (Erik vergaß seinen Fotoapparat aus der Tasche zu nehmen und kenternte natürlich mit dem Fotoapparat, daher gibt es auch keine Fotos vom Lager) Am Freitag besuchten wir das Schwimmbad in Eichstädt und der Samstag war für die Rückfahrt reserviert. Insgesamt war es eine schöne Sommerfahrt, die bewies, dass wir auch in unschönen Situationen, wie z.B. beim Einsturz unserer Jurtenkonstruktion zusammenhalten können und das Jugendliche für Kinder Verantwortung übernehmen können und wollen!